Schaudepot St. Katharinental - Tage der offenen Türe - 4./5. Mai 2019

"E suuberi Sach" hiess das diesjährige Motto der Tage der offenen Tür im Schaudepot des Kantons Thurgau im St. Katharinental bei Diessenhofen. An diesem erlebnisreichen Wochenende drehte sich alles um Hygiene und Putzen. Wir vom Zähringervolk veranstalteten einen richtigen Frühlingsputz - von Böden über Teppiche bis zu Kupferkesseln wurde alles gereinigt. Zwei mal pro Tag führten wir zudem ein Kurztheater auf. Ausserdem boten wir weitere spannende Mitmachaktionen an. 

Jahresprogramm 2019

Wir haben unser Jahresprogramm 2019 aufgeschaltet - weitere Auftritte sind in Planung. Wir freuen uns, dass wir wiederum an interessanten und spannenden Anlässen auftreten dürfen. Schaut doch vorbei - über euren Besuch würden wir uns sehr freuen.

Herzlichen Dank - Unterstützung durch die Burgergemeinde Burgdorf

Seit einiger Zeit treten wir auch an Museumsveranstaltungen und Anlässen auf, die das 19. Jahrhundert thematisieren. Damit wir für diese Zeit selber über eine passende Kleidung verfügen, kauften wir im Februar und März passende Kleidung bei einem spezialisierten Anbieter ein. Für die Finanzierung der Gewandungen erhielten wir unter anderem einen grosszügigen Beitrag der Burgergemeinde Burgdorf. Wir bedanken uns herzlich für diese kulturelle Unterstützung! Wir freuen uns auf weitere Auftritte an historischen Anlässen.

Premiere in Bern: Unsere Beginen-Gemeinschaft trat erstmals auf!

Erstmals am Rathausfest in Bern vom 9./10. September 2017 trat unsere Beginen-Gemeinschaft auf! Die "Schwestern an der Brügg" hatten bei der Leutkirche (Münsterplatz) die Armen versorgt. Kleinere und grössere Gebresten wussten sie mit Salben und Wickeln zu lindern. Auch Gebet und Gesang kamen nicht zu kurz.

Wer waren die Beginen? Es waren Laienschwestern. Sie lebten nicht in Klausur, sondern in der Welt in sogenannten Beginenhäusern in den aufkommenden Städten des Mittelalters. Sie lebten in Keuschheit, waren aber nicht besitzlos. Sie engagierten sich stark in der Armen- und Krankenpflege. Auch begleiteten sie Sterbende, übernahmen Totendienste und waren für das Begehen von Jahrzeiten verantwortlich. Viele Beginen übernahmen die Drittordensregel der Franziskaner. Aufgrund ihrer grauen Kleidung nannten sie sich auch „graue Schwestern“.

 

In Bern 1417 lebten an der Herrengasse die „Schwestern an der Brügg“. Es waren „graue Schwestern“, welche nach den Regeln der Barfüsser (Franziskaner) lebten und von diesen geistlich betreut wurden. Sie unterstanden dem Rat und dem städtischen Gericht. Ihr Vogt war der Schultheiss.

Weitere Informationen: Historisches Lexikon der Schweiz 

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Zähringervolk Burgdorf - Kontakt

Wir danken für die Unterstützung: Lotteriefonds des Kantons Bern, Kulturförderung der Burgergemeinde Burgdorf

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